Zusätzliche 8 Hektar Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen sind in Tating geplant
Einwohnerversammlung Tating 28.09.2021 - Gaststätte "Eiderstedter Krog"

Bürgerinitiative Tating - Ziele

Radtour-12 hell

 

Die Gemeindevertretung Tating hat bereits 2018 Freiflächen-Photovoltaikanlagen (FF-PV) eines Investors beschlossen. Die 8 ha große Anlage ist von der Bundesstraße 202 und von Süden her kommend gut sichtbar. Machen Sie sich ein Bild, ob die Anlagen in diese Landschaft passen und ob noch mehr davon in die offene Eiderstedter Landschaft mit ihren bemerkenswerten Sichtachsen gestellt werden sollten. Eine zweite FF-PV ist geplant, weitere Infos unten.

Wie besitzen noch immer eine Kulturlandschaft mit wertvollen historischen Landschaftselementen, die in ihrer Qualität europäische Bedeutung haben. Wir würden sie durch große, hohe Spiegelflächen beträchtlich schädigen. Noch haben wir echte Alleinstellungsmerkmale, die unsere Touristiker sehr erfolgreich und gewinnbringend vermarkten, wie spätmittelalterliche Wasserarme, uralte Ringeldeiche, alte Warften, Marschhufendörfer, Köge, Wehlen, 400 Jahre alte Wasserstraßen usw. Eiderstedt hat auch eine einmalige Hauslandschaft mit imposanten Haubargen, den größten Bauernhäusern der Welt, 18 landschaftsprägenden Kirchen und alten Reetdachkaten. Darüber hinaus ist die Halbinsel auf drei Seiten vom Weltnaturerbe Wattenmeer umgeben. Das ist absolute Premier-League! Das ländliche Eiderstedt bietet dem touristischen Schwerpunkt St. Peter Ording deshalb in perfekter Lage und Erreichbarkeit ein vollkommenes und vielfältiges Kontrastprogramm von sehr hohen ästhetischen und emotionalen Erholungswert. Unsere Gäste schätzen das ländliche Eiderstedt wegen seiner Beschaulichkeit, der intakten ländlichen Weite und der noch vorhandenen ländlichen Idylle.

Die Bürgerinitiative Tating (BI Tating) engagiert sich gegen den Wildwuchs von FF-PV-Anlagen in Eiderstedt. Die Tatinger sagen: Bitte eine sinnvolle nachhaltige Planung, statt überstürzter Schnellschüsse, von denen nur die Investoren und einige wenige Landeigentümer profitieren! Es besteht keine Eile! Viel wichtiger wäre es, nachhaltiges Klimakonzept zu entwickeln, dass nicht nur eine Handvoll Personen von Vorteil ist. Die Halbinsel braucht gemeinsame Planungen und Klimaschutzanstrengungen, die nachhaltig sind und dem Gemeinwohl dienen!

Nötig ist eine Klimastrategie für Eiderstedt, mit der wir nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen! Keinen weiteren Flächenverbrauch! Stattdessen Kataster für Dachflächen und Gebäudesolaranlagen, Energieeinsparung und Energieeffizienz, klimafreundliches Bauen und Wohnen, klimafreundliche Mobilität. Es gibt viel zu tun – packen wir es an!

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